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TONY ORLANDO DAWN - GREATEST HITS
TONY ORLANDO DAWN - GREATEST HITS
EUR 4.95
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thumb_ahmad_mansour.jpg AHMAD MANSOUR QUARTET - EPISODE

Das klingt wie Pat Metheny plus Jan Garbarek oder wie John Abercrombie plus Michael Brecker. Doch mit solchen Formeln wird man Ahmad Mansour nicht ganz gerecht. Denn der in den USA lebende Gitarrist, gebürtiger Iraner und Schüler von Mick Goodrick, verleugnet zwar nicht seine Einflüsse, doch im Detail ist er viel zu eigenständig. Schon auf "Epsiode" war das so (CDSJP 341, 1987, ADD, 46:23, I: 07, K: 08, R:07) - mit Stéphane Métraux, Tenorsaxophon, mit US-Drummer Ian Froman und einem George Mraz am Baß, der seinen solistischen Freiraum geschickt nutzt. Für Mraz und Métraux springen auf "Oxiana" Bassist Terje Gewelt und Saxophonist Donny McCaslin ein; vor allem Gewelt hält mühelos den vorgegebenen Standard. Mansour erweitert hier hörbar seinen Spielraum: Noch immer gibt es da lange Parallelläufe von Gitarre und Saxophon und eckige, verschachtelte Themen, noch immer die Schlüsselrolle für den Gitarren-Synthesizer, unisono mit der Gitarre oder in Keyboard-Funktion, noch immer die melacholische Grundstimmung und Mansours lyrischen, gläsernen Ton, zerbrechlich und doch von innen heraus leuchtend. Aber die Düsternis von "Episode" weicht optimistischeren Klängen, manchmal sogar einem ungestümen Powerplay wie auf Abercrombies berühmter "Timeless"-LP. Und vor allem ist da schier unendliche Offenheit und Weite.
 
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